Urlaub #4

IMG_4687Und schon wieder weg!
Ich gebe ja gern das ganze Geld, das ich nicht habe, fürs Wegfahren aus. Nach Sant’Andrea, Barcelona und Mailand folgt nun mein vierter (und leider letzter) Urlaub in diesem Jahr: Wir bleiben in Österreich, im Ausseerland, und machen es uns auf einem kleinen Bauernhof gemütlich, wo die Kinder toben und spielen können. Rundherum gibt’s zahlreiche Seen und Wanderwege. Und ich hoffe natürlich, ein bisschen Zeit zum Lesen zu finden!
Es grüßt und küsst
Mariki

Marina Lioubaskina: Marinotschka, du bist so zärtlich

IMG_8947„Besonders erregend ist das Küssen in der Schlange der Zahnklinik“
Ich rede oft und viel über Sex. Ich bin absolut schamlos und ziemlich tabubefreit. Man könnte auch sagen, ich sei vulgär. Aber: Ich lese nie über Sex. Keine erotische Literatur – zumindest nicht absichtlich und bewusst, es kann natürlich sein, dass in einem Buch mal gevögelt wird. Dann fand ich allerdings den Titel von Marinotschka, du bist so zärtlich irgendwie cool. Und hab mir gedacht: Warum nicht, probierst du eben mal was Neues aus. Jetzt ist es so, dass ich das Buch gelesen habe. Und ja, es geht um Sex. Es geht sogar ausschließlich um Sex. Bloß gibt es keine zusammenhängende Geschichte – und deshalb fällt’s mir eher schwer, euch Bericht zu erstatten über den Inhalt. Und immer, wenn das der Fall ist, lasse ich das Buch selbst sprechen. Aber eins noch vorweg: Die russische Autorin Marina Lioubaskina schreibt witzig, rührend und einigermaßen tabulos, völlig bunt zusammengewürfelt; sie unterbricht die Erzählfragmente immer und immer wieder, um Lyrische Exkurse – L. E. genannt – einzufügen, und hat stets einen sarkastischen Unterton. Ich hab nicht die geringste Ahnung, was sie mir mit all dem sagen will. Vielleicht einfach nur, dass es Sex gibt auf dieser Welt – und dass der eben manchmal gut und manchmal schlecht ist. Das klingt dann so:

„Er hat mich mit der Peitsche geschlagen, obwohl wir das nicht vereinbart hatten. Ich bin nicht masochistisch veranlagt. Na, vielleicht ein ganz kleines bisschen. Aber das heißt noch lange nicht, dass irgendein Dahergelaufener sich einfach so erlauben kann, mich mit der Peitsche zu bearbeiten. Elender Mistkerl, blödes fettes Schwein!“

„Nastja, du hast recht, wenn man die Härchen um die Brustwarzen herum ausreißt, statt sie abzurasieren, kommen sie nicht so schnell wieder.“

„Paschka vögelte mich immer in fremden Wohnungen, auf fremden Betten, fremden Sofas, Klappsesseln, ausziehbaren Couches, bezogen mit bereits benutzter Bettwäsche, manchmal einfach auf dem Boden, auf einem staubigen, mit Krümeln übersäten Teppich. Im Sozialismus war das so üblich.“

„Drängen und Dringen in mich hinein, sein Finger holt die Feuchtigkeit aus meinem Inneren hervor und tränkt mit dieser Feuchtigkeit den erregten zentralen Punkt meiner weiblichen Existenz, Wogen, Wogen bis zur Erschöpfung, meine Hand weicht zurück und dringt voller Kraft, mit der gesamten Handfläche zur feuchten Quelle vor, gleitet durch die Spalte der nachgebenden Felsen-Beine, mehr! mehr! mehr! MEHR! MEHR! MEHR! MEHR! MEHR!“

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Marinotschka, du bist so zärtlich von Marina Lioubaskina ist erschienen im konkursbuch Verlag (ISBN 978-3-88769-676-4, 256 Seiten, 14,90 Euro).

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Michel Bergmann: Weinhebers Koffer

IMG_8946„Wenn wir nicht tanzen, sterben die Menschen trotzdem“
Auf der Suche nach einem Geschenk für seine Freundin Lisa findet der Journalist Elias Ehrenwerth einen alten Koffer aus Leder. Die Initialen L. W. passen erfreulicherweise zu Lisa. Doch als er entdeckt, dass der Koffer einst einem gewissen Leonard Weinheber gehörte, wird Elias neugierig: Wer war das? Ist er noch am Leben? Er liest alte Briefe und ein geheimnisvolles Manuskript. Schnell wird dabei klar, dass Weinheber als Jude 1939 Deutschland Richtung Palästina verließ – nicht freiwillig. Aber kam er dort jemals an? Elias will Antworten – und reist selbst nach Palästina …

Weinhebers Koffer ist ein kleines Buch aus dem kleinen Dörlemann Verlag, einzig die Geschichte ist nicht klein: Sie handelt von einer großen Liebe. Von Verfolgung, Berufsverbot und Gefahr. Von den Problemen in Israel und vom Lauf der Geschichte, die uns alle beiseite wischt und bedeutungslos macht. Der Schweizer Autor Michel Bergmann, selbst 1945 als Kind internierter jüdischer Flüchtlinge geboren, lebt in Berlin und hat von Filmen über Romane bereits viele Werke vorzuweisen. Er erzählt in einem recht schnellen, fast schon atemlosen Tempo von einem Mann auf der Suche nach einem anderen. Protagonist Elias, der Ich-Erzähler, wandelt auf den Spuren von Weinheber, der ein großer Schriftsteller hätte werden können in einer anderen Zeit. Fasziniert von Weinhebers Manuskript und den Briefen seiner Liebsten, taucht Elias ein in die Vergangenheit. Allerdings leider nicht allzu tief, denn auf den gerade mal 140 großzügig gesetzten Seiten entwickelt sich kein Epos, kein vielschichtiger Generationenroman, das Thema wird sehr einfach behandelt, mit klaren Worten und klaren Emotionen. So bleibt Weinhebers Koffer ein kleines Lesevergnügen – aber ein feines.

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Weinhebers Koffer von Michel Bergmann ist erschienen im Dörlemann Verlag (ISBN 9783038200161, 144 Seiten, 17 Euro).

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Noch mehr Futter:
– „Michel Bergmann hat eine besondere Gabe, die sicherlich auch seinem Erfolg als Drehbuchschreiber zuzuordnen ist: er kann in verschiedenen Ebenen, Sprachstilen und äusserst pointierten Dialogen schreiben“, schwärmt der Durchleser.
– „Unvergessen ist das Gefühl, welches ich hatte, als ich das erste Mal diesen schmalen und mit blauem Leinen wunderschön gestalteten Band in der Hand hielt. Etwas unwiderstehlich Geheimnisvolles strahlte von ihm aus“, erzählt Masuko13 auf We read Indie.
– „Dieser kurze, und auf den ersten Blick recht unscheinbare Roman flößt einem beim Lesen soviel Angst und Schrecken ein, dass man im ersten Moment froh ist, damals nicht gelebt zu haben“, heißt es bei Frauhauptsachebunt.

Paolo Giordano: Der menschliche Körper

GiordanoIn der menschgemachten Hölle
Afghanistan. Ein von Taliban kontrolliertes Tal. Und eine Handvoll junger Soldaten – von denen nicht alle lebend hier rauskommen werden. Da ist der Militärarzt Egitto, der längst schon nach Hause könnte, aber nicht will. René ist der verantwortungsbewusste Zugführer, Cederna der Macho und Piesacker, Ietri der unschuldige Jungspund. Als einzige Frau hat die Soldatin Zampieri, in die Jungfrau Ietri sich verliebt, es nicht einfach in der Kompanie. Zusammen mit vielen anderen durchleben sie in Afghanistan eine prägende Zeit zwischen lähmender Langeweile und nervenzerreißender Todesangst. Manch einer muss sterben. Und die, die am Leben bleiben, werden niemals so sein wie zuvor.

Der italienische Autor Paolo Giordano, 1982 geboren, hat in jungen Jahren mit Die Einsamkeit der Primzahlen einen internationalen Bestseller gelandet, der mit dem renommierten Premio Strega ausgezeichnet und zudem verfilmt wurde. Ich hab ihn damals gelesen und sehr gemocht. Für sein zweites Buch hat der Italiener sich dann fünf Jahre Zeit gelassen, und er hat sich dafür ein Setting ausgesucht, das schon per se nach großen Gefühlen und Drama schreit: junge Soldaten in Afghanistan. Was treibt sie an, was suchen sie in diesem wildfremden, gefährlichen Land, und wie leben sie dort? Wie Paolo Giordano davon erzählt, wirkt – nicht, dass ich es wirklich beurteilen könnte – recht authentisch und glaubwürdig. Die Fadesse im Lager, die kleinen Machtspielchen der Kameraden, die Freude auf ein bisschen Nervenkitzel, die grenzenlose Naivität. Seine Protagonisten sind wie Kinder, die Krieg spielen – und als der Krieg sie plötzlich einholt, sie umzingelt, sie abknallt und einkassiert, sind sie erschrocken, denn so haben sie sich das nicht vorgestellt. Danach folgt erst mal Leere, ein Trauma, ein grenzenloses Verlustgefühl. Keiner der Überlebenden kann dort anknüpfen, wo er vorher aufgehört hat.

Meisterhaft ist Der menschliche Körper nicht. Gut zu lesen schon. Es ist in einer klaren, soliden Sprache geschrieben, gebaut wie ein schön verfugtes Mauerwerk. Es macht Sinn, hat eine intakte Erzählstruktur und geht in die Tiefe. Trotzdem hätte ich mir ein wenig mehr Ecken und Kanten gewünscht, mehr Risse, mehr Ausbrüche aus der geradlinigen Form. Es kommt mir vor, als habe Paolo Giordano mit seinem Zweitling kein Risiko eingehen wollen. Das hat er einerseits gut gemacht, andererseits ist es ein wenig schade. Dennoch ein sehr lesenswertes, intensives, melancholisches Buch. Empfehlung!

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Der menschliche Körper von Paolo Giordano ist erschienen bei rororo (ISBN 978-3499255083, 416 Seiten, 19,95 Euro, aber auch als Taschenbuch erhältlich).

7 Gründe, warum es fast unmöglich ist, als Kleinkindmama über Bücher zu bloggen

IMG_45761. Ich bin zuständig. Und zwar für: gesunde Kindergartenjause, vollgekackte Windeln, sauberes Gewand, Rotznasen, Schnittwunden, Hunger, saubere Haut, Gute-Nacht-Geschichten, Höhlen aus Decken und Polstern, verrückte Plastilinfiguren, saubere Zähne, Huuunger, Spielplatzdates und, und, und.

2. Wenn ich nicht zuständig bin, muss ich arbeiten. Das sind die Tage, an denen ich niemanden tragen muss und allein aufs Klo gehen kann. Dafür warten Kundentermine, Brainstormings, Headlines, Imagefolder, Websites und Manuskripte.

3. Dazwischen muss ich einkaufen, Wäsche waschen, putzen, aufräumen, kochen, bügeln, einen Weg durchs Spielezimmer bahnen, bügeln, noch mehr aufräumen, Freunde trösten, Freunde treffen, Geschenke besorgen und meiner Mama am Telefon zuhören.

4. Die Ausführungen von eins bis drei zeigen: Ich habe keine Zeit. Und zwar nicht so wie früher, als man das halt so gesagt (und auch gedacht) hat. Sondern wirklich nicht. Ich muss manchmal so viel erledigen und es wurlt derart in meinem Kopf, dass es TILT macht und mein Körper wie erstarrt stehenbleibt, weil er nicht weiß, wo er anfangen soll. Hätte ich einen Mamablog, könnte ich über eins bis drei schreiben und euch Geschichten erzählen wie jene, dass sich Kind 2 gestern in den Obstsalat gesetzt hat. Aber nein! Es mussten ja Bücher sein.

4. Kleine Kinder sind laut. Und anstrengend. Und fordernd. Ich stehle mir die Zeit zum Lesen, zwacke sie minutenweise ab, mittags mal 30 Minuten, abends noch schnell eine Stunde. Meine Zwerge schlafen leider beschissen schlecht, und Kind 2 steht abends gern bis zu 17 Mal auf, bis endlich Ruhe ist. Ein Leseabend auf der Couch: Fehlanzeige. Bloggen: ebenso.

5. Ich kann keine Lesungen besuchen, nicht zu Autorentreffen in andere Städte reisen und heuer auch nicht auf eine zweite Buchmesse fahren: Der logistische (und finanzielle) Aufwand ist einfach zu groß. Deshalb bin ich mit meinem Blog weniger präsent, schlechter vernetzt und kann all diese Inhalte auch nicht anbieten.

6. Ich kann keine Artikel schreiben, die viel Rechercheaufwand verlangen, keine Interviews machen, in die ich viel Zeit investieren muss, mich nicht übermäßig an den Facebook-Bloggergruppen oder an Booksentence beteiligen. Ich kann mich nicht als Buchpreis-Blogger anbieten, keine Debatten führen und keine Themen aufgreifen, die die Branche bewegen – mir fehlen schlicht und ergreifend die Kapazitäten. All das verlinke ich maximal auf Facebook und schiele neidisch zu meinen Bloggerkollegen, die um ein Vielfaches engagierter sind als ich.

7. Unter dem Zeitmangel leidet die Qualität. Ich lasse Kind 2 manchmal eine halbe Stunde Barbapapas schauen, um eine Besprechung schreiben zu können. Oder ich nutze den Leerlauf zwischen zwei Terminen in meinem Büro. Ich muss dabei sehr effizient sein und wahnsinnig schnell. Ich habe keine Zeit, um zweimal über eine Formulierung nachzudenken oder nochmal an allem zu feilen. So, wie es rauskommt, so steht es dann da. In einem Mamablog wäre das witzig. Bei Büchern ist es das nicht.

Aber: Ich liebe nun mal Bücher. Es hilft nix. Ich will bloggen. Deshalb ist es nur fast unmöglich, aber nicht ganz. Ich mache es möglich, irgendwie. Und: Es wird besser werden. Irgendwann werden beide in den Kindergarten gehen, später selbst lesen können und sich bei Bedarf was aus dem Kühlschrank nehmen. Bis dahin halte ich einfach durch. Und wische Obstsalat vom nackten Popsch.

High Five mit Matthias Jügler

dsc-0169-kopie-514c456082d0dd4a13266436fef270c8Wenn ich eine Figur aus einem Roman wäre, dann würde man mich schnell langweilig finden.

Ich ordne meine Bücher nach dem Zeitpunkt ihrer Anschaffung. Letzte Woche habe ich ein neues Regal angebracht (ich bin ein Heimwerkertalent, ähäm), darauf stehen: Meg Wollitzer, Jan Brandt, Kristine Bilkau, Inger-Maria Mahlke und mein Buch, aber nur für das gute Gefühl.

Das Cover meines aktuellen Buchs finde ich großartig. Als ich die Mail mit der Cover-PDF bekommen habe, habe ich die Daumen gedrückt (aus Angst vor einem miesen Cover). Als ich es dann sah, dachte ich sofort: Ja, ein Boot, Enkel, Großvater, viel Grau, irgendwie: ja!

Viel zu selten verwendet wird das Wort Jügler.

Das Buch meines Lebens muss sehr ruhig sein, anschmiegsam wie eine Katze, aber auch genauso widerspenstig.

JüglerMatthias Jügler, 1984 geboren, lebt in Leipzig. Er hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert und seinen Debütroman Raubfischen bei Blumenbar veröffentlicht (ISBN 978-3-351-05014-6, 224 Seiten, 16 Euro). Foto von Thomas Nauhaus.

Helen FitzGerald: Ex

FitzgeraldSchnippschnapp, Penis ab
Catriona wollte Joe heiraten, in Italien, wo er lebt. Eine Woche vor der Hochzeit kam sie zurück nach Schottland, um sich von ihrer Familie und ihren Freunden zu verabschieden – auch von ihren Ex-Freunden. Sie hatte ein letztes Mal Sex mit Achmed, Johnny und Rory. Unglücklicherweise wurden all diese Männer danach ihrer Männlichkeit beraubt und ermordet. Jetzt sitzt Catriona im Gefängnis – und versucht krampfhaft, sich zu erinnern. Hat sie wirklich ihren Ex-Lovern die Penisse abgeschnitten und sie umgebracht? Sie schreibt alles, was sie noch weiß, auf und spricht darüber mit der Journalistin Janet, die sie entlasen soll. Dummerweise entsteht daraus aber ein reißerisches Buch, das Catriona erst recht in die Scheiße reitet. Sie ist jedoch immer mehr davon überzeugt, unschuldig zu sein – und bittet ihre Mutter um Hilfe. Doch es scheint Catrionas größtes Problem im Leben zu sein, dass sie stets den falschen Menschen vertraut …

Immer, wenn ich Helen FitzGerald lese, denke ich als Erstes: Sie kann gar nicht schreiben. Ich finde, ihre Sätze kommen verstörend ungelenk daher, wirken oft wie falsch aneinandergereiht, sind kurz und nicht unbedingt gut formuliert. Aber trotzdem faszinieren mich ihre Bücher – wegen der originellen Geschichten. Für Helen FitzGerald werde ich sogar trotz meines Spleens zur Serientäterin. Sie ist eine Meisterin der verrückten Einfälle und der absurden Wendungen. Vor allem stehe ich auf ihre Tabulosigkeit. Da wird gefickt und gemordet, geflucht, gekotzt und gequält. Die erfolgreiche Autorin, die in Australien geboren ist und in Schottland lebt, ist extrem direkt. Sie redet nicht um den heißen Brei herum, sie gatscht mitten hinein und schleudert ihn dem Leser ins Gesicht. Zwischen all meinen tieftraurigen und melancholischen Büchern finde ich was derart Böses und Wahnsinniges sehr erheiternd.

Helen FitzGerald schert sich auch nicht um eine sinnvolle Erzählstruktur mit gleichbleibenden Perspektiven. Deshalb kommen in Ex sowohl Catriona und Janet als auch ihre Mutter, die beste Freundin Anna und Joe vor. Jeder Blickwechsel wirft ein neues Licht auf die Ereignisse – und kaum ist alles ganz anders, ändert es sich schon wieder. Wenn ich ehrlich bin, ist nichts davon glaubwürdig. Aber unterhaltsam. Irre. Sardonisch. Ein Mordsspaß. Die Gartenschere auf dem Cover? Mit der wurden die Schwänze abgeschnitten. Ha! Lest Helen FitzGerald, wenn ihr euch ein bisschen crazy shit reinziehen wollt. Enjoy!

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Ex von Helen FitzGerald ist erschienen bei Galiani Berlin (ISBN 978-3-86971-081-5, 240 Seiten, 14,99 Euro).